Zwei Praktikumstage sind vorbei. Die Eindrücke sind sehr interessant, aber ich habe bisher sehr wenig bis gar nichts getan. Am ersten Tag habe ich (nach Vorstellungsrunde und Organisationskram) einige Sachen zum Lesen bekommen, die offenbar mehrere Tage vorhalten sollten (da man mich heute fragte, ob ich denn schon alles gelesen hätte), aber innerhalb weniger Stunden gelesen waren, und das trotz häufiger, durchaus positiver Ablenkung durch eine Mitpraktikantin. Mehr Arbeit folgt hoffentlich später.
Ich ernähre mich weiterhin größtenteils von (nun selbst gekochten) Obstknödeln (außer bei den gemeinsamen Mittagessen der Praktikantinnen… da gabs noch nie Obstknödel, sonst hätte ich die sicher auch genommen
). Da ich heute herausgefunden habe, was „Hartweizengrieß“ auf Tschechisch heißt, wird vielleicht auch das nächste Nudelgericht etwas besser als das letzte.
So besonders viel Tschechisch ist beim Praktikum nicht nötig, außer man möchte die Zeitung lesen (wofür ich leider noch viel Zeit habe), oder bei den Gesprächen der etwa 50 % tschechischen Mitarbeiter zuhören. Eine Voraussetzung ist es jedenfalls nicht, trotz gegenteiliger Angaben in den Praktikumsangeboten. Eine Mitpraktikantin spricht gar kein Tschechisch und alle anderen (inklusive mir) sprechen es nur begrenzt.
Vorsichtig sein sollte man mit Emails, nicht das dann irgendwelche Scherze zwischen Praktikanten irgendwo in Dublin landen.