Es ist eigentlich ziemlich lahm, dass ich es bisher nicht geschafft hatte, einen neuen Blogeintrag zu schreiben, insbesondere da ich beim Praktikum ganz und gar nicht ausgelastet bin.
Die letzte Woche habe ich noch mit der anderen Praktikantin kommunizierend verbracht, aber da sie jetzt nicht mehr da ist, fällt das auch weg. Montag und Dienstag bestanden daher unfreiwilligerweise mehr aus Zeitunglesen und Emailschreiben als aus Arbeit, bis ich schließlich sogar damit anfing, für meine Masterarbeit zu recherchieren.
Heute Morgen hatte das Ausmaß meiner Aufgaben schließlich den Nullpunkt erreicht, so dass ich aus Not in andere Abteilungen ging und nach Arbeit fragte, die ich von dort auch freigiebiger bekam, als von der Abteilung wo ich ja eigentlich arbeiten sollte.
Jetzt habe ich auch bemerkt, dass Tschechischkenntnisse doch nicht so schlecht sind, zum Beispiel wenn es darum geht, tschechische soziologische Studien zu lesen bzw. zu übersetzen… Das Wörterbuch ist ein guter Freund.
Zum Mittagessen gehen wir (d.h. drei Praktikantinnen) meistens in die Mensa der Musikhochschule, wo es günstiges und gutes Essen gibt. Die eigene Kantine bietet nämlich anscheinend im Wechsel Kutteln und Krauteintopf an… da muss man nicht unbedingt hin.
Eine nette Aufgabe, die wir dann doch haben, ist, Führungen für Uniseminare, Schulklassen u.ä. zu machen. Den Film, den wir zum Abschluss der Führung zeigen, kann ich vermutlich bald auswendig.