Obwohl ich nicht mehr im DSL-freien Gebiet bin, war ich gestern erstmal internetlos, da ich offensichtlich nicht wusste, was ich tat, als ich an meinem Vista-System herumspielte.
Auch habe ich eine der Regeln für computing happiness missachtet, und vor lauter Ungeduld schon mal die Testversion von OpenOffice 3 installiert, obwohl ich nicht weiß wie man einen bug report erstellt. An einem Teil meiner Probleme könnte allerdings auch die Hardware Schuld sein, da ich trotz allem bezweifle, dass die OpenOffice-Testversion meinen Netzwerkadapter zum Erliegen gebracht hat. Bei Fehler Nummer eins (dem Herumexperimentieren) ist es aber nicht so ganz ausgeschlossen, obwohl der Adapter zeitweise (nachts um 2 zum Beispiel) dann doch wieder lief, wenn auch nicht lange.
Heute läuft das Internet bei mir dank USB-Netzwerkadapter. Die Supportanfrage für den normalen Adapter ist noch unterwegs. Online bekommt man den Eindruck, dass das Problem bei meinem Laptoptyp öfters mal vorkommt.
Die Probleme sind also erstmal nicht gelöst, aber die Sache ist unter Kontrolle.
ergoliner sagte
War das neu für Dich? Ich kenn den Spruch zwar als „Never change a running system“ aber das drückt ja faaast das Gleiche aus. Nunja, ich denke mal, Du bist mit Windows unterwegs? Da wirst Du wohl mit leben müssen. Ist mir früher viel zu häufig passiert. Jetzt hab ich ein geteiltes System
, will ich spielen, nehm ich Windows, ansonsten arbeite ich mit SuSe Linux 11. Schön stabil, egal was Du machst.
amymr sagte
1. Herzliches Beileid – das passiert uns allen mal. (Die Amy predigt vollständige Backups und wenn es zum WordPress Update kommt, ist sie zu ungeduldig und zu abgelenkt und killt die Screenshots der letzten 4 Monate – so ganz nebenbei.
)
2. Rumspielen am Betriebssystem ist ok – wenn es a) nicht der einzie Arbeitsrechner ist und b) Du den Rechner einige Zeit nicht für Wichtiges (Masterarbeit schreiben!?) benötigst.
3. Ich kenn mich mit Vista nicht aus, trau zwar dem M$-Teufel alles zu
, doch dass die Hardware durch ein nicht-Hardware-bezogenes Stück Beta-Software zum Erliegen kommt, scheint auch mir sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass es sich einfach um eine zufällige Gleichzeitigkeit handelt. Siehe 1.
4. Ich stimme ergoliner zu: Linux kann stabiler sein, die Systeme meiner Wahl wären allerdings Fedora oder Ubuntu. ABER auch hier gilt: Der Einstieg ist u.U. holperig und erfordert Zeit das System kennen zu lernen und den eigenen Workflow umzustellen.
5. Ich hoffe, die Anfrage dauert nicht so ewig – Maren hat damals wochenlang gewartet.
*Daumen drück*
6. OO.o 3.0 ist bereits als RC 1 verfügbar – es kann nicht mehr ewig dauern.
meetingsomewhere sagte
1+2. Backups… ja, so irgendwo zwischen Panikanfall und Systemwiederherstellung habe ich dann zumindest mal meine MA-Arbeitssachen auf einem USB-Stick gebracht. Ich experimentiere ja anscheinend gern ohne Netz und doppelten Boden und auch genau dann, wenn ein Ausfall des Systems völlig unproblematisch wäre!
Als ein noch besserer Zeitpunkt für solche Experimente wäre eine Woche vor dem Abgabetermin geeignet.
4. Ja, ich habe schon mal über Linux nachgedacht, aber jetzt nicht die Zeit, ein neues System einzurichten und mich daran zu gewöhnen.
5. Danke. Bisher habe ich noch nichts gehört, aber mit dem USB-Adapter läuft alles problemlos, sogar besser als mit dem eingebauten… Ich kann also warten, hoffe auf sonstige Stabilität und plane regelmäßige Backups.
Amy sagte
Here you go: Zweiter RC von OO.o